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Mund

Zahnfleischtransplantation

Bei „Zahnfleischmangel“, insbesondere im sichtbaren Bereich, kann ein Bindegewebstransplantat zur Therapie eingesetzt werden. Im Gegensatz zu einem Schleimhauttransplantat enthält das Bindegewebstransplantat auch das Unterhautbindegewebe, das nach Verpflanzung volumenstabil bleibt. Es eignet sich damit besonders gut zur Aufpolsterung zu dünner oder zu gering ausgebildeter Zahnfleischregionen.

Was heißt eigentlich …?

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Zu den typischen Behandlungsgründen gehören:

  • freiliegende Zahnwurzeln bei Rezessionen (Zahnfleischrückgang)
  • Abdeckung von freiliegenden Implantatschultern
  • Aufpolsterung und Ausformung von atrophischen Kieferabschnitten (Gewebeschwund)

Voraussetzung: entzündungsfreier Zahnhalteapparat

Für die Durchführung einer plastischen Weichgewebskorrektur ist ein entzündungsfreier Zahnhalteapparat absolut notwendig. Der Eingriff erfolgt daher erst nach einem individuellen Mundhygieneprogramm und fast immer in Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Hauszahnarzt.

Unter lokaler Betäubung entnehmen wir das Transplantat (in der Regel am Gaumen) und präparieren es für das Einsetzen am Zielort. Je nach Größe der Entnahmestelle kann zum Schutz der Wunde eine Verbandsplatte oder eine Versorgung mit Fäden und einer Gelatine-Einlage nötig sein.

Auch der Empfängerort muss chirurgisch vorbereitet werden, damit das Transplantat gut einheilen kann. Es wird schließlich mit Fäden fixiert. Bis der Heilvorgang abgeschlossen ist und das gewünschte optische Ergebnis zu sehen ist, kann es einige Wochen dauern.

Alternativ steht auch die Weichgewebsverbreiterung unter Zuhilfenahme einer speziellen Kollagenmembran (Mucograft® - Fa. Geistlich, CH.) zur Verfügung, wobei auf eine Bindegewebsentnahme verzichtet werden kann.

Vereinbaren Sie ganz unverbindlich einen Beratungstermin. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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