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Digitale Volumentomographie (DVT)

Knochenaufbau

Wenn nicht genügend körpereigenes Knochenmaterial für die sichere Verankerung eines Implantats zur Verfügung steht, muss zusätzlicher Knochen angelagert werden.

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Knochenaufbau beim Kieferchirurgen in München-Bogenhausen

Knochenersatzmaterial Bio-Oss®

Bei geringen Mengen kann zusätzlicher Knochen während der Operation, z. B. durch Knochenspäne bzw. -chips aus dem Operationsgebiet, gewonnen werden. Alternativ kann man auch Knochenersatzmaterial (Bio-Oss®) verwenden. Der gewonnene Knochen bzw. das Knochenersatzmaterial wird an der gewünschten Stelle eingebracht und meist mit einer Membran (Bio-Gide®) geschützt, sodass eine ungestörte Einheilung des Knochens erfolgen kann. Das Knochenersatzmaterial wird zum Großteil in eigene Knochenmatrix umgebaut, die resorbierbare Membran baut der Körper vollständig ab. Häufig wird auch Bio-Oss® in einem Mischungsverhältnis von 1:1 mit Eigenknochen verwendet, wodurch eine sehr gute Volumenstabilität mit gutem Regenerationspotenzial für den Knochenaufbau entsteht.

Bei größerem Knochenbedarf kann aus knochenreichen Regionen des Unterkiefers, z. B. Kinn oder Kieferwinkel, Knochen entnommen werden, den wir nach Anpassung an das Operationsgebiet mit speziellen Schrauben befestigen. Die Spezialschrauben werden in unserer Praxis nach der Einheilphase wieder entfernt. In einzelnen Fällen ist es sogar möglich, in derselben Sitzung das Implantat zu verankern.

Wenn der Knochenmangel besonders ausgeprägt ist, stellt die Entnahme eines Knochenspans aus dem Beckenkamm eine der wenigen Möglichkeiten dar, einen Kiefer umfangreich wiederaufzubauen. Dieser Eingriff wird unter Narkose durchgeführt und stellt sicher eine der aufwendigsten Verfahren der Implantologie dar. Die Knochenzellen des transplantierten Knochens werden nach und nach durch ortsständige Knochenzellen ersetzt.

Erfahren Sie mehr über das vorteilhafte Knochenersatzmaterial Bio-Oss®.

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